Ich hab ja nichts gegen Transvestiten, aber...

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JasminRheinhessen
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Ich hab ja nichts gegen Transvestiten, aber...

Beitrag von JasminRheinhessen » 01 Mai 2015, 12:52

Ich hab ja nichts gegen Transvestiten, aber...
...sie sind keine Frauen.

Dieses Statement wird von einigen
sogenannten transsexuellen Frauen gebetsmühlenartig vertreten.

Dann streiten sich die beiden "Lager" seitenlang darüber,
inwieweit dies nun richtig oder falsch wäre.

Es wird Zeit hier folgendes dazu zu sagen:

1.
Menschen, die von sich sagen, dass sie Frauen sind,
sind Frauen.
Egal welchen Grad einer Angleichung sie beschritten haben.

2.
Wer diese Menschen weiterhin als Transvestiten bezeichnet, diskriminiert.
Diejenigen die diskriminieren werden durch die Diskussion
mit denen die nicht diskriminieren auf eine Augenhöhe
innerhalb des Diskurs gestellt.
Dies ist im Ansatz schon falsch, denn dass suggeriert,
als wäre es legitim eine Meinung zu haben, die diskriminieren darf.

3.
Es ist zu unterlassen, Menschen als etwas zu bezeichnen,
wovon sie selbst sagen, dass sie es nicht sind.
z.B. einen Menschen als Transvestiten zu bezeichnen,
und sie damit in eine Situation zu bringen,
sich rechtfertigen zu müssen, warum sie dass nicht wären.

4.
Eine Frau zu sein, entbehrt jeder Diskussion.
Es ist daher obsolet, über Menschen zu diskutieren,
die sagen, sie wären eine Frau.
Allein diese Diskussion darüber suggeriert,
dass diese Menschen sich irren könnten.
Allein diese Unterstellung würde bedeuten,
dass es immer in Frage zu stellen wäre,
ob jemand eine Frau ist.
Und es suggeriert weiterhin, dass es möglich wäre,
dies nicht nur hinterfragen zu können und dürfen,
sondern auch prüfen zu können,
dass es nachweisbar wäre, ob ein Mensch eine Frau wäre.

5.
Ein Mensch, der dem anderen Menschen das Geschlecht abspricht,
ist ein Aggressor.
Dies darf niemals als etwas anderes gelten.
Dies gilt es immer deutlich herauszustellen,
und nicht zu verwässern, in dem man die Aggression auf den Platz
einer Diskussion stellt, wo sich 2 Seiten über ein Thema streiten.
Ein Thema, über das verschiedene "Meinungen" gelten dürften.
Diskriminierung werden als Meinungen getarnt.

6.
Eine Frau zu sein, ist indiskutabel.
Dabei gibt es nichts zu diskutieren.

Wer dies nicht beherzigt,
schenkt nicht das, was er selbst benötigt:
Uneingeschränkte, souveräne Akzeptanz. Ohne Nachfragen jeglicher Art.
Nach Aussehen, nach Verhalten. Nach Passing oder Denkweisen.

Eine Frau zu akzeptieren, als dass was sie von sich sagt,
ist,
diesen Menschen in erster Linie zu lieben.


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