Transsexualismus und fahrende Autos

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JasminRheinhessen
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Transsexualismus und fahrende Autos

Beitrag von JasminRheinhessen » 16 Jun 2015, 11:20

Transsexualismus und fahrende Autos
zugegeben, eine etwas provokative Einleitung

aber immer gut geeignet um Neugierde zu wecken,
über etwas nachzudenken

viele die mich lesen (ja die gibts auch) wissen,
dass ich eine Gegnerin von 100%igen Genderisierungstheorien bin,
Gender ist für mich nur ein Teil und kommt nicht ohne Biologismen aus
(leider wird der TS-Diskurs im Moment ohne Biologismen offiziell verhandelt,
es fehlt also der biol. Unterbau "warum" jemand die Genderrole wählt)

Ein Denkanstoß an dieser Stelle:

Ja sicher, wir können durchaus in einem Auto fahren,
ohne Verständnis dafür zu entwickeln,
warum dieses Vehikel sich nach vorne bewegt,
ohne technische Kenntnisse,
allein dürfte es viele schon zufriedenstellen, wenn sie wissen,
warum es rollt (weil die Räder rund sind)
damit stellen sie sich zufrieden und es wechselt dann oft sogar die Imagination,
sie drehen ihren Sitz zurück und nach einer Weile erscheint die Autobahn,
als ob sie unter einem vorbeischwebt,
die Realität, dass man sich selbst bewegt, verzerrt sich,
wenn man das Bewußtsein sich eine Zeit lang sich alleine überlässt.


Was hat das mit Transsexualität zu tun ?
Für mich sehr viel, für mich bildet z.B Gender Dysphorie,
und der aktuelle Diskurs-Stand, der defizitär Biologismen ausblendet,
ein Äquivalent mit Fahrer_innen,
die in ihrem Auto herumfahren, ohne nachzufragen,
was unter der Motorhaube steckt, was der eigentliche Grund ist,
warum "es" sich nach vorne drängt.
Es genügt vielen, zu wissen, dass "es" sich bewegt,
warum scheint niemand zu interessieren,
auch nach beständigem nachfragen bekommt man oft die Antwort,
dass die Forschung nicht so weit wäre.

Dies ist natürlich völliger Unsinn, denn wir wissen sehr wohl bereits sehr viel,
und zwar mehr, als uns die "Forschungsgruppe" der IMAG zur Zeit "weismachen möchte.

Wir haben eine "Hardware" (Gehirn),
ohne Hardware keine Software (chemische Abläufe im Gehirn)

Transsexualität nicht biologisch zu hinterfragen, hat einen einzigen Grund,
und dieser ist politisch.

Es ist der gleiche Grund, warum Magnus Hirschfeld schon lange vor der Machtergreifung verspottet und gejagt wurde,
dann letzten Endes verjagt.

Wir haben also das Problem, dass wir Kräfte gegen uns haben,
die uns weiß machen wollen, dass das Auto von alleine fährt,
weil wir drin sitzen und Gas geben.

Diese Gehirnwäsche, die bei vielen sogar gelingt,
ist ähnlich einer optischen Täuschung,
und mit der Zeit sogar kognitiv prägend wirksam,
wir lernen (werden gelernt) kognitiv auf einer höheren Ebene,
dass diese wissenschaftliche Verzerrung "richtig" sein soll.
Es entsteht ein Paradigma, dass unumstößlich zu sein scheint
(die Erde ist eine Scheibe)

Zur Zeit scheint sich auch kein Lobby-Verband groß dafür zu interessieren,
warum das Auto fährt, alle bekamen schon die richtige Gehirnwäsche verpasst,
aus derjenigen politischen Richtung, die bereits Magnus Hirschfeld gejagt hat.

Unsere Wahrnehmung sollte uns aber nicht darüber hinwegtäuschen,
dass dieses Auto Hardware benötigt.
Und dass es sich über die Autobahn bewegt und nicht diese unter uns hinwegschwebt.
Auch optische Täuschungen beruhen auf lapidaren trivialen Interpretationsfehlern
zwischen Hard- und Software.

Nur ist der aktuelle TS-Diskurs ein gewollter Interpretationsfehler,
der für viele suggeriert, alles wäre in Ordnung.
Die Hardware, wie auch die Software.
(Genderisierung ohne biologischen Unterbau)

Falls mein Artikel etwas zu skurril erscheinen mag,
eine Visualisierung - als Beispiel,
die ersten Sekunden wenn Du die Frau siehst auf dem Foto,
(Videoclip-Link mit Sprungmarke)
wirst Du etwas falsches sehen,
und bald werden Menschen uns genauso falsch interpretieren,
weil ihre Interpretation (uns als Männer zu sehen bei schlechtem Passing)
nicht durch Lernprozesse berichtigt wird,
und sie es auch kognitiv prägend verinnerlichen können,
wir werden weiterhin "falsch interpretiert" werden,
weil wir nicht "erklärt" werden,
wir bleiben "Männer", die "lieber" Frauen sein wollen,
dass ist für mich zur Zeit die Erklärung, die im ICD 11 bald in Worte gegossen wird,
eine Erscheinung, die beschrieben wird, und ein völlig falsches Bild
beim Empfänger abliefert.

Es kommt eben nun darauf an,
ob Du etwas gegen die optische Täuschung unternehmen möchtest,
die beim Betrachter durch Dein Passing ausgelöst wird,
oder nicht,
aber es bleibt Dir ja auch zu sagen:
Das Auto fährt, warum? ist doch egal. Ich bin Ich, das Auto ist ein Auto.

"Eine Transfrau mit schlechtem Passing ein Mann.
Mit "gutem" Passing eine Frau."
(Finde den Fehler)

Min 0:26

https://www.youtube.com/watch?v=kVdp1D-zpLQ#t=26


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