XVIII - "Das unsichtbare Geschlecht" - Klappentext

XVIII - "Das unsichtbare Geschlecht" - Klappentext

Postby Freeyourgender » Sunday 5. July 2015, 12:08

Buchtitel: "Das unsichtbare Geschlecht"

Klappentext:

Wer in irgendeiner Form in Berührung mit Menschen gekommen ist, die sich nicht so verhalten wie es ihr Geschlecht erwarten lässt,
hat mehrere Möglichkeiten:
Er glaubt dem, was alle sagen, oder er sucht eine Erklärung. Mit Ersterem kommen nicht nur Diskriminierung und Pathologisierung ins Spiel,
sondern auch Klischees und Schubladendenken, und, Forscher_innen, die nach einer Erklärung suchen,
werden viele Fragen unbeantwortet stehen lassen müssen.

Genau in diesem Fall, in Letzterem, beim Suchen nach einer Erklärung soll dieses Buch ein Wegweiser sein.

Alle Artikel können für sich gelesen werden. Überschneidungen und Wiederholungen von Argumenten,
die in anderen Artikeln wiederum das Thema von einer anderen Seite beleuchten, führen zu einem immer mehr sich schließenden Logikkreis,
Leser_innen werden ganz langsam zum Umdenken herangeführt, zum Verlassen von Paradigmen, denn es ist nicht leicht, ein Paradigma zu verwerfen,
was sich festgesetzt hat.

Dies ist aber nötig, um das Thema umfassend zu verstehen. Ein kleines Kind könnte dies besser, als ein Erwachsener,
der bereits ein festes Meinungsbild in sich verankert hat. Das Buch wird, um den Paradigmenwechsel zu versuchen,
auch das entsprechende Vokabular verwenden, und Vokabular, was die alten Denkweisen ausdrückt nicht nutzen,
bzw. wenn, dann sind diese Begriffe gekennzeichnet als Zitatbegriffe.

In diesem Buch wird daher z.B. das Wort transsexuell nicht verwendet. Allein dies zu versuchen, ist die Grundlage für einen Anfang um sich auf die Reise zu
machen, zu einem neuen Verständnis.

Am Ende werden Lesser_innen ein völlig anderes Bild von Schubläden-Begriffen und medizinischen Begriffen haben,
Begriffen wie Transvestiten, Transsexuelle, Damenwäscheträger, Crossdresser, post-OP-TS, pre-OP-TS, Intersexuelle, Transgender, Transfrauen, Transmänner, Ladyboys, Shemales, Frau mit TS-Vergangenheit.

Diese Schubläden werden gesprengt, und es bleibt nur noch eines: Es wird eine Wahrnehmung geschaffen,
die individuelle Geschlechtsidentitäten zu sehen möglich macht, die in keiner der vorgenannten Begriffe berücksichtigt werden.

Leser_innen werden lernen, was es heißt, wenn die Geschlechtsidentität nicht mit der körperlichen Ausprägung übereinstimmt, und wird verstehen,
warum es immer um Geschlechtsidentitäten geht, und um die Fähigkeit, den Körper dieser Geschlechtsidentität mental und/oder auch real anzugleichen.

Wer anfängt, nicht mehr auf körperliche Genitalien oder Merkmale zu achten, sondern auf die Seele dieser Menschen, wird sie sehen können,
ihre Identität - sie ist dann sichtbar für ihn, und er kann erstmals auf dieser Ebene mit diesen Menschen kommunizieren.

Die Reaktionen die er dann erhalten wird, sind es Wert, jede Seite dieses Buches zu lesen.


Um das gesetzte Ziel zu erreichen, versucht dieses Buch einen Spagat,
und weist deshalb nicht ständig auf die Dramatik der hohen Suizidrate falsch zugewiesener Frauen und Männer hin.

Der Spagat zwischen dem sachlichen Teil, der Erklärung, Aufklärung und Orientierung zum Ziel hat, und dem Teil,
der einen rein emotionalen Einblick in unsachlicher Weise bietet, z.B. in Gegenstand von Briefen,
wie auch sogar satirische Elemente und Artikel, ist sehr wichtig, um Leser_innen in einer Unbefangenheit an das Thema heranzuführen,
was nicht möglich wäre, wenn nur die rationale Schattenseite allein beleuchtet würde.

Der Leser soll in einem Modus der Zufriedenheit seiner normalen Stimmung, und mit dadurch möglichst unverzerrter Wahrnehmung das Buch lesen können,
Leser_innen werden nicht angeklagt, oder zu etwas gezwungen, und auch nicht mental und emotional in eine immerwährende negative Aura
von Schuldgefühlen gestürzt, die Suizidthememn immer begleiten.

Das Buch ist in einzelne Artikel gegliedert, die maximal eine Größe haben, dass diese in ca. 10 Minuten zu lesen sind.
Sie sind alle in sich abgeschlossen, und so entsteht die Möglichkeit, den Stoff in dem Maße aufzunehmen,
indem er noch verarbeitet werden kann.
Die Reihenfolge der Artikel folgt keiner bestimmten Logik, die Artikel können dem Interesse nach, anhand der Überschriften ausgesucht werden,
so entsteht ein gewisser Impuls, dem man durch Neugierde folgen kann, man erhält sich eine gewisse Selbständigkeit, sich durch die einzelnen
Themenabschnitte, die die Artikel darstellen durchzuarbeiten und so dem Thema immer mehr anzunähern und sich damit vertraut zu machen.

Auch werden oft Bereiche in Artikeln aufgegriffen, die in anderen Artikeln von anderer Seite bereits beleuchtet wurden,
so erhalten Lesesr_innen das Feedback, bereits mehr zu wissen und erfahren einen Lerneffekt, wenn sie auf Dinge stossen,
die sie bereits verstanden haben, und die ein anderer Artikel auch wieder von einer anderen Sichtweise, innerhalb eines anderen Themas aufgreift.


verwendet für Kap. 1.2.47



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